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	<title>Römer aus Theresienthal Weblog</title>
	<link>http://roemer-aus-theresienthal.de/blog</link>
	<description>Tagebuch des Sammlers und Autors von Roemer-aus Theresienthal.de</description>
	<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:19:22 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

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		<title>Hartnäckig  ätzendes Gerücht</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Ein hartnäckiges Gerücht, das selbst bei versierten Theresienthal-Sammlerinnen nicht auszumerzen ist, wie ein aktuelles Angebot auf der wohl größten Internetauktionsplattform zeigt, lautet, dass die Glasfabrik Theresienthal in ihrer Produktion der letzten Jahrzehnte Ätzmarken verwendet habe.
Nein, das ist nicht der Fall!!! Und es wird durch andauerndes Wiederholen auch nicht richtiger.
Die einzige Ätzmarke, die mir bekannt ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein hartnäckiges Gerücht, das selbst bei versierten Theresienthal-Sammlerinnen nicht auszumerzen ist, wie ein aktuelles Angebot auf der wohl größten Internetauktionsplattform zeigt, lautet, dass die Glasfabrik Theresienthal in ihrer Produktion der letzten Jahrzehnte Ätzmarken verwendet habe.<br />
Nein, das ist nicht der Fall!!! Und es wird durch andauerndes Wiederholen auch nicht richtiger.<br />
Die einzige <strong>Ätz</strong>marke, die mir bekannt ist, hat Theresienthal zwischen den Weltkriegen verwendet. Es ist dies die Marke, die gerne als <strong>T</strong>heresienthal/<strong>M</strong>auder missverstanden wurde. Wer näheres darüber wissen möchte, der lese dazu meinen Artikel in der Zeitschrift &#8220;Der Glasfreund&#8221; vom August 2009.<br />
Sämtliche bekannte Marken, die nach dem zweiten Weltkrieg verwandt wurden und nicht als Papieraufkleber an den Gläsern angebracht wurden, sind <strong></strong><strong>Sandstrahl</strong>marken.<br />
Dabei wird der Sandstrahl durch eine kleine Matritze unter den Fuß des Glases gelenkt, wie auch folgendes Bild der heute verwendeten <a href="http://www.bayerischer-wald.de/cms/upload/bilder/kultur/Glasherstellung/Theresienthal_Sandstrahlen_HD.jpg">Matritze</a> zeigt.<br />
Hoffentlich spricht sich das, was eigentlich sehr leicht zu recherchieren und für die Arbeiter in der Glasfabrik auch viel ungefährlicher ist, irgendwann einmal auch im Großraum Frankfurt herum. Übrigens kann man, wenn man eine Lupe zur Hand nimmt, eine Sandstrahlmarke leicht von einer Ätzmarke aufgrund ihrer Struktur unterscheiden.
</p>
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		<title>Sektkelch 978, Preislisten III und IV Theresienthal 1907 und die Frage der Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Manche sagen, alles sei nur eine Frage der Zeit, und ich bin geneigt, ihnen Recht zu geben. Lange habe ich darauf warten müssen, vollständigen Einblick in die Preisliste IV Theresienthal von 1907 zu erhalten, von deren Existenz ich wusste, die mir aber nur als ein abfotografiertes Exemplar in der Hand eines Sammlers bekannt war, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Manche sagen, alles sei nur eine Frage der Zeit, und ich bin geneigt, ihnen Recht zu geben. Lange habe ich darauf warten müssen, vollständigen Einblick in die Preisliste IV Theresienthal von 1907 zu erhalten, von deren Existenz ich wusste, die mir aber nur als ein abfotografiertes Exemplar in der Hand eines Sammlers bekannt war, der mich früher sporadisch und zuletzt nicht mehr kleinste Ausschnitte davon einsehen ließ bzw. diese mir zur Verfügung stellte. Für diese Häppchen an dieser Stelle meinen herzlichen Dank! Noch besser schmeckt mir allerdings der in der letzten Woche erlangte große Happen, dessen erste Frucht für meine Sammlung der sog. Sektkelch 987 geworden ist, den ich demnächst auf meiner Website für alle Interessierten öffentlich werde präsentieren können. Und ich glaube, dass dies nicht das letzte Glas sein wird, das ich anhand der Preisliste IV werde identifizieren können. Demgegenüber ist die Preisliste III für mich weniger interessant. Die entscheidenen Tafeln wurden fast alle bereits an anderer Stelle veröffentlicht, allein einige wenige unbekannte Dekore und Formen lassen sich dort entdecken.<br />
Alles nur eine Frage der Zeit, sagen manche. Und wenn ich irgendwann einmal die bislang unveröffentlichten Seiten der Preisliste Theresienthal 1903 entdeckt haben werde, dann werde ich ihnen aus vollem Herzen zustimmen.
</p>
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		<title>Wenn einer eine Reise tut (Teil 2),</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 17:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Ziele und Zeiten</category>
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		<description><![CDATA[	dann kann er etwas entdecken. Im Museum Theuern z.B. einen Römer Theresienthaler Form mit einem unbekannten Dekor, das nun andere auf Verdacht erworbene Gläser zuordnen lässt. Im Glasmuseum Frauenau eine Mustertafel, die nachweislich aus Oberzwieselau stammt, in Frauenau aber Theresienthal zugeschrieben wird (Schubladen fast am Ende des Rundgangs). Da kann man nur Christian Jentsch zustimmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>dann kann er etwas entdecken. Im Museum Theuern z.B. einen Römer Theresienthaler Form mit einem unbekannten Dekor, das nun andere auf Verdacht erworbene Gläser zuordnen lässt. Im Glasmuseum Frauenau eine Mustertafel, die nachweislich aus Oberzwieselau stammt, in Frauenau aber Theresienthal zugeschrieben wird (Schubladen fast am Ende des Rundgangs). Da kann man nur Christian Jentsch zustimmen, der in der neuesten Ausgabe des Glasfreundes schreibt, dass nicht alles Theresienthal sei! Hinter dem Glasmuseum Theresienthal ein neues Cafe, geführt von Gloria Gray. Das dort und auch anderswo angebotene &#8220;Glosafleisch&#8221; ist eine Art Bayerwald-Gyros mit einer deutlichen Majorannote. Endlich nun kann man im Anschluss an den Besuch des Museums und der Glashütte wieder ortsnah und gut einkehren. Einen Besuch wert ist aus die Kaffeerösterei Kirmse im Nachbarort Zwiesel. Ein Sachse, der im Bayerwald Kaffee röstet! Aber was für welchen!!!!!
</p>
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		<title>Wenn einer eine Reise tut,</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 20:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Ziele und Zeiten</category>
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		<description><![CDATA[	dann kann er etwas erleben und auch manches finden. Meine Reise führte mich über Bamberg, Theuern, Zwiesel, Garmisch-Partenkirchen und Oppenheim. Für den Sammler von Theresienthaler Gläsern interessant: Die Glaserie Pusch in Bamberg und einige andere der dortigen Antiquitätengeschäfte, das Bergbau- und Industriemuseum in Theuern, Theresienthal selbst, na klar!, und das Deutsche Weinbaumuseum in Oppenheim, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>dann kann er etwas erleben und auch manches finden. Meine Reise führte mich über Bamberg, Theuern, Zwiesel, Garmisch-Partenkirchen und Oppenheim. Für den Sammler von Theresienthaler Gläsern interessant: Die Glaserie Pusch in Bamberg und einige andere der dortigen Antiquitätengeschäfte, das Bergbau- und Industriemuseum in Theuern, Theresienthal selbst, na klar!, und das Deutsche Weinbaumuseum in Oppenheim, das noch bis Ende Oktober eine Auswahl von Gläsern aus meiner Sammlung zeigt (übrigens: eine weitere Ausstellung in einem Museum weiter nördlich ist für Ende 2011 bis Anfang 2012 geplant.) Gegenüber das alteingesessene Weingut Bürgermeister Carl Koch Erben mit schönen Weinen und draußen um die Ecke zwei Bänke, auf denen man gut in der Sonne sitzen kann. Fundstücke dieser Reise: Theresienthal Preisliste III 1907, Bowlensätze, Biersätze, Weinsätze, Likörsätze, Gläsergarnituren sowie Theresienthal Preisliste IV 1907: Pokale und Porterschalen, Becher, einzelne Kelche etc. p.p., beide aus Privatbesitz, beide interessant zur weiteren Identifizierung Theresienthaler Gläser. Weiteres Fundstück: Weinservice Oberzwieselau Nr. 65 mit Dekor 1347, Stopfen und grüne Gläserstängel aus Uranglas.  Beim Betrachten der Musterblätter dieses Weinservice habe ich mich immer schon gefragt, wie denn technisch die Herstellung der Karaffe und der Gläser gelingen könnte, genauer gesagt der Übergang des Karaffenhalses zum Korpus der Karaffe und der Übergang des Gläserstängels zum Fuß. Auf der Zeichnung empfindet der Übergang des Karaffenhalses zum Korpus der Karaffe  ja die Übergänge des Stängels des dazugehörigen Weinglases zur Kuppa und zum Scheibenfuß nach. Was dort zeichnerisch machbar ist, diese &#8220;scharfkantigen&#8221; Übergänge, gelingt aber in der Praxis wohl nur dort, wo zwei verschiedene Glasposten aneinandergesetzt werden, und sicher nicht, wo ein Hohlkörper in eine Form geblasen wird. Insofern geben hier die Musterblätter einen Entwurf wieder, der im Detail so nicht umsetzbar war, es sei denn, man würde die Model für die Karaffe jeweils nur ein einziges Mal einsetzen.
</p>
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		<title>G.Th.M.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Die Signatur &#8220;G.Th.M.&#8221; findet sich auf der Innenseite von Deckeln zahlreicher Bierkrüge, seien sie aus Glas oder aus irdenem Material hergestellt. Folglich hat diese Marke nichts mit der Glasfabrik Theresienthal zu tun, vielmehr gibt es auch andere Namen, die mit &#8220;Th&#8221; beginnen. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang wohl zu nennen die &#8220;Zinngußwaarenfabrik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Signatur &#8220;G.Th.M.&#8221; findet sich auf der Innenseite von Deckeln zahlreicher Bierkrüge, seien sie aus Glas oder aus irdenem Material hergestellt. Folglich hat diese Marke nichts mit der <strong>Glas</strong>fabrik Theresienthal zu tun, vielmehr gibt es auch andere Namen, die mit &#8220;Th&#8221; beginnen. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang wohl zu nennen die &#8220;Zinngußwaarenfabrik und Malerei&#8221; der Brüder Josef und Albert Thannhauser in München. So könnte die Marke &#8220;G.Th.M.&#8221; beispielsweise als <strong>G</strong>ebrüder <strong>Th</strong>annhauser <strong>M</strong>ünchen zu lesen sein.
</p>
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		<title>Fraglich: Theresienthal und Jean Beck</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 05:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Dass zwischen Theresienthal und Jean Beck ein Zusammenhang bestehe, wird immer wieder einmal in unterschiedlichen Zusammenhängen behauptet bzw. nacherzählt. So z.B. bei Schöne-Chotjewitz, Die Fachschule für Glasindustrie in Zwiesel, 1997, Seite 79 mit dem Verweis auf Pazaurek/Spiegl: &#8220;Er (Jean Beck) soll sich hier zwischen 1910 und 1921 als Entwerfer betätigt haben.&#8221;
Ich habe bislang weder schriftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass zwischen Theresienthal und Jean Beck ein Zusammenhang bestehe, wird immer wieder einmal in unterschiedlichen Zusammenhängen behauptet bzw. nacherzählt. So z.B. bei Schöne-Chotjewitz, Die Fachschule für Glasindustrie in Zwiesel, 1997, Seite 79 mit dem Verweis auf Pazaurek/Spiegl: &#8220;Er (Jean Beck) soll sich hier zwischen 1910 und 1921 als Entwerfer betätigt haben.&#8221;<br />
Ich habe bislang weder schriftliche Dokumente aus Theresienthal, die den Namen Jean Beck erwähnen, noch Theresienthaler Formentwürfe, die aus meiner bescheidenen Sicht deutlich auf Jean Beck hindeuten, gefunden, allerdings auch keinerlei Belege dafür, dass Theresienthal in dieser Zeit überhaupt auf externe Entwerfer zurückgegriffen hätte. Tatsächlich sind bislang einzig Entwürfe des Hüttenbesitzers Hans von Poschinger  belegbar.<br />
Es gibt zahlreiche kobaltblaue Gefäße, die in Theresienthal wohl um 1913 bis 1920 hergestellt wurden, und  eine Theresienthaler Ätzmarke tragen.<br />
Einige dieser Gefäße befinden sich in meiner Sammlung, Unterlagen über diese Gefäße sind bislang nirgendwo aufgetaucht, die Entwürfe müssen daher bislang als anonym gelten:<br />
<a href="http://www.roemer-aus-theresienthal.de/vasekobalt.jpg">Vase</a><br />
<a href="http://www.roemer-aus-theresienthal.de/kobaltschale.jpg">Schale</a><br />
<a href="http://www.roemer-aus-theresienthal.de/kobaltvase.jpg">Vase</a> und andere mehr.<br />
Bei meinen Recherchen zu diesen und ähnlichen Gefäßen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ausgeführte Entwürfe von Carl (Karl?) Rehm (Vergl. Jahrbuch des Deutschen Werkbundes 1915, Seite 94 und  Kunst und Handwerk, Heft 1, 1918, Seite 20.) diesen Theresienthaler Gefäßen sehr viel mehr gleichen als Entwürfe von Jean Beck. Aber auch eine Beziehung von Carl Rehm zu Theresienthal lässt sich bislang nicht nachweisen.</p>
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		<title>Diesmal nichts zu meckern!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 11:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Auktionsgeschehen</category>
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		<description><![CDATA[	Ganz im Gegenteil: Vor Verwunderung habe ich mir die Augen gerieben, dass es bei der heutigen Versteigerung einer Theresienthaler Bowle Form 540 im Münsterschen Auktionshaus Wilbois außer mir keinen Interessenten gab. Offenbar lagen weder schriftliche Gebote vor, noch gab es Telefonbieter, und auch im Saal wollte keiner mitbieten auf dieses interessante Stück alter Glasmacherkunst. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ganz im Gegenteil: Vor Verwunderung habe ich mir die Augen gerieben, dass es bei der heutigen Versteigerung einer Theresienthaler Bowle Form 540 im Münsterschen Auktionshaus Wilbois außer mir keinen Interessenten gab. Offenbar lagen weder schriftliche Gebote vor, noch gab es Telefonbieter, und auch im Saal wollte keiner mitbieten auf dieses interessante Stück alter Glasmacherkunst. Für das Alter sehr gut erhalten, nur einige Gebrauchsspuren aber keine Macken im Glas, die Vergoldung lediglich auf dem Deckel und am Rand der Glasplatte berieben. Die Glasplatte ist sowieso das schönste Detail, denn meistens fehlt diese bei ähnlichen Angeboten.<br />
Und der Preis? Sag ich es mal so: Es gibt zahlreiche Römer in meiner Sammlung, für die ich deutlich mehr ausgegeben habe. Und wenn ich die Preise auf der kommenden Auktion in Zwiesel für so manches Theresienthaler Stengelglas mir anschaue, dann würde ich dafür zwei oder mehr dieser Bowlen bekommen.
</p>
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		<title>Lesefrüchte</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 12:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Die Chronik der Deutsch-Nationalen Kunstgewerbe-Ausstellung in München 1888, herausgegeben von Paul von Salvisberg ist in der Regel in Antiquariaten für 80,&#8211; bis 100,&#8211; Euro erhältlich. Weil ich wusste, dass in dieser Chronik zumindest eine Abbildung des Ausstellungsstandes der &#8220;Theresienthaler-Kristall-Glas-Fabrik&#8221; enthalten ist, habe ich nun zugegriffen, da die Chronik deutlich preiswerter angeboten wurde. Und siehe, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Chronik der Deutsch-Nationalen Kunstgewerbe-Ausstellung in München 1888, herausgegeben von Paul von Salvisberg ist in der Regel in Antiquariaten für 80,&#8211; bis 100,&#8211; Euro erhältlich. Weil ich wusste, dass in dieser Chronik zumindest eine Abbildung des Ausstellungsstandes der &#8220;Theresienthaler-Kristall-Glas-Fabrik&#8221; enthalten ist, habe ich nun zugegriffen, da die Chronik deutlich preiswerter angeboten wurde. Und siehe, auch hier verbergen sich im Text weiterführende Hinweise auf die damalige Produktion der Glasfabrik Theresienthal, z.B. der Hinweis auf Überfangglas, dass in den letzten Jahren eine &#8220;eigenthümliche Anwendung gefunden&#8221; habe, und unter den Ausstellungsobjekten &#8220;der Theresienthaler Hütte (bei Zwiesel, Niederbayern) sehr hübsch vertreten war: den allmälig (sic !) verlaufenden Überfang, der z.B. am Rande rosa, hellblau, violblau, weingrün, bernsteingelb beginnt und allmälig in`s kristallhelle Glas verläuft; auch andere Combinationen - opakweis auf meergrün, rubinroth auf gelb - boten reizende Effecte.&#8221; Desweiteren wird u.a. hingewiesen auf Theresienthaler Zwischengoldgläser.
</p>
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		<title>Unangekündigt gekappte Links, ärgerlich und gedankenlos!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 10:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Linktausch auf Gegenseitigkeit halte ich für eine gute Sache: Die Partner profitieren gegenseitig und weisen mit einer Verknüpfung jeweils auf die Website des anderen Partners hin. So wird ein weltweites Netz geknüpft mit dessen Hilfe sich der, in diesem Fall am Thema Glas interessierte &#8220;Surfer&#8221;, wenn er ein Packende des Netzes in Händen hält, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Linktausch auf Gegenseitigkeit halte ich für eine gute Sache: Die Partner profitieren gegenseitig und weisen mit einer Verknüpfung jeweils auf die Website des anderen Partners hin. So wird ein weltweites Netz geknüpft mit dessen Hilfe sich der, in diesem Fall am Thema Glas interessierte &#8220;Surfer&#8221;, wenn er ein Packende des Netzes in Händen hält, von Glasseite zu Glasseite hangeln kann.<br />
Dieser Aspekt der gegenseitigen Verlinkung ist mir weitaus wichtiger als der Versuch durch viele Links bei den gängigen Suchmaschinen weit vorne zu landen.<br />
Leider scheint neuerdings die Unsitte um sich zu greifen, Links zu löschen, ohne den Linktauschpartner davon in Kenntnis zu setzen. Meine Website war in den letzten Monaten gleich zweimal davon betroffen.<br />
Einmal hat ein Glasforscher gleich sämtliche Links von seiner Website entfernt, ein anderes Mal ein Glasmuseum beim Relaunch seiner Website (diesen halte ich übrigens für sehr gelungen) einige Links, die offenbar nicht mehr zum neuen Auftrittt passen wollen. Grundsätzlich ist es ja in Ordnung, Vereinbarungen zum Linktausch wieder aufzulösen, als ärgerlich empfinde ich, dass dies ohne Rücksprache mit dem Linktauschpartner geschieht. Gedankenlosigkeit oder die Absicht, weiterhin von dem Link zu profitieren, den der (ehemalige) Partner auf seiner Website gesetzt hat, während man selbst keinen Platz auf der eigenen Website mehr zur Verfügung stellen möchte?<br />
Beim Glasmuseum bekam ich erst auf meine Nachfrage folgende Antwort von demjenigen, den man zum Gärtner des Internetangebots gemacht hat: &#8220;&#8230;wir werden unsere Links auf Fremdseiten überarbeiten und den auf Ihre Website nicht mehr aufnehmen. Ich stelle Ihnen daher anheim, ob Sie den Verweis von Ihrer Site auf die Website eines der weltweit führenden Glasmuseen löschen wollen oder nicht&#8230;&#8221;. Gesundes Selbstbewußtsein (um nicht zu sagen Arroganz) gehört ja heutzutage überall zum Handwerk dazu, dass man aber Links, die als Linktausch vereinbart waren, ohne Ankündigung löscht, empfinde ich als überflüssigen und ärgerlichen Akt (meine Großmutter hätte dazu vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in der Fahrradstadt Münster gesagt: &#8220;Wie ein Radfahrer, erst umfahren und dann klingeln!&#8221;)  Dass man dabei auch einen Teil der Verbindungen zu dem weltweiten Netz der Glassammler kappt ist wohl einer gewissen Gedankenlosigkeit geschuldet, die häufig mit einem großen Selbstbewusstsein einhergeht, und die der eigentliche Schaden dieser Aktion ist. Dass in der Glasszene Solidarität und gegenseitige Hilfe immer nur bei einem Teil (dem kleineren) der Sammler, Museumsleute etc. zu finden ist, diese Erfahrung mache ich allerdings seit ich angefangen habe Glas zu sammeln.<br />
Infolge der jüngsten Erfahrungen mit dem Museum aus dem Bayerischen Wald habe ich mich dazu entschlossen, dass zwei Rarissima, ein Weinservice und ein Bowleservice aus zwei berühmten Jugendstilglashütten des Bayerischen Waldes, dokumentiert durch das wundervolle Buch von Christiane Sellner &#8220;Gläserner Jugendstil aus Bayern&#8221;, aber realiter seltenst gesehen und daher in diesem Buch auch fotografisch nicht abgebildet (beide sind als Beifang in meine Sammlung geraten) nun nicht in ihre Heimat, wo man ja sowieso eher Glaskunst und Schnupftabakgläser sammelt und an diesen Objekten vermutlich (ich frage jetzt auch erst gar nicht nach) kaum interessiert ist, zurückkehren sondern einem Museum anvertraut werden, das auf seiner Website keinen Link auf meine Seiten veröffentlich hat und auch niemals hatte,  so dass ich mir zumindest solchen überflüssigen Ärger sparen kann.<br />
Es ist jedem anheimgestellt, ob und wie er mit mir zusammenarbeiten möchte, und ein Link auf meine Website ist keine Voraussetzung, von der ich meinerseits eine Zusammenarbeit abhängig mache, aber was ich erwarte ist ein offener und fairer Umgang miteinander.</p>
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		<title>Antikmarkt in Rheine - Geht da was?</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 12:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Ziele und Zeiten</category>
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		<description><![CDATA[	Für mich überraschend war die Ankündigung in der einschlägigen Sammlerpresse und später dann auch in den örtlichen Tageszeitungen, dass in Rheine ein Antikmarkt stattfinden solle. Früher muss es ihn einmal gegeben haben, bis er, so ein Händler, mangels Interesse eingestellt wurde. Nun wurde er wiederbelebt und fand am 16. Mai in der Stadthalle Rheine statt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Für mich überraschend war die Ankündigung in der einschlägigen Sammlerpresse und später dann auch in den örtlichen Tageszeitungen, dass in Rheine ein Antikmarkt stattfinden solle. Früher muss es ihn einmal gegeben haben, bis er, so ein Händler, mangels Interesse eingestellt wurde. Nun wurde er wiederbelebt und fand am 16. Mai in der Stadthalle Rheine statt. Zunächst einmal empfinde ich jeden echten Antikmarkt als Wohltat, denn er erspart mir das Sondieren einer Unmenge zum wiederholten Male recycelten Sperrmüllware, wie sie leider auf vielen Trödel- und Flohmärkten gang und gäbe ist. Echte Antikhändler sind natürlich seltener als Trödler und Flohmarktbeschicker, daher war nicht mit einer wirklich großen Zahl an Händlern zu rechnen. Positiv überrascht hat mich, dass dennoch die Stadthalle mehr als ausgebucht war. Und noch positiver überrascht wurde ich durch das Angebot an interessantem Glas, denn immerhin drei Gläser konnte ich für meine Sammlung erwerben: Ein farbloses Gläschen mit Goldrand aus dem Satz &#8220;Hertha&#8221; in der Höhe von ca. 12 cm, sowie zwei alte RA I in original Theresienthaler Ausformung mit altem senkrecht abgekanntetem Hohlfuß, dem Radlband unterhalb der Kuppa und den Nuppen, in deren Zentrum sich eine übergroße Beere befindet. Und das Besondere? Das Beondere an diesen Gläsern ist die seltene Glasfarbe der Füße. Ein Exemplar besitzt einen weißen Alabasterfuß, das andere einen durchsichtigen hellblauen bzw. türkisfarbenen Fuß, beide eine farblose Kuppa mit einem eingeschnittenen M.<br />
Und die Preise? Die darf man eigentlich gar nicht erwähnen: 3,&#8211; Euro für das Glas aus dem Satz &#8220;Hertha&#8221;, 15,&#8211; Euro für einen RA I.<br />
Antikmarkt in Rheine- Da geht doch was! Wiederholung ist für den 26. Oktober angekündigt.
</p>
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