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	<title>Römer aus Theresienthal Weblog</title>
	<link>http://roemer-aus-theresienthal.de/blog</link>
	<description>Tagebuch des Sammlers und Autors von Roemer-aus Theresienthal.de</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:17:45 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

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		<title>Ausstellung Albert Renger-Patzsch Industriefotografien für SCHOTT</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Ziele und Zeiten</category>
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		<description><![CDATA[	Auf die Ausstellung Albert Renger-Patzsch, Industriefotografien für SCHOTT, die noch bis zum 03. Juni 2012 im LWL Industriemuseum Glashütte Gernheim zu sehen ist, möchte ich hier gerne empfehlend hinweisen. Wer im vergangenen Jahr das Bauhaus-Museum in Berlin besucht hat, ist dem Fotografen sicherlich schon begegnet. Die rund 60 Fotografien gewähren interessante Eindrücke in längst vergangene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf die Ausstellung Albert Renger-Patzsch, Industriefotografien für SCHOTT, die noch bis zum 03. Juni 2012 im LWL Industriemuseum Glashütte Gernheim zu sehen ist, möchte ich hier gerne empfehlend hinweisen. Wer im vergangenen Jahr das Bauhaus-Museum in Berlin besucht hat, ist dem Fotografen sicherlich schon begegnet. Die rund 60 Fotografien gewähren interessante Eindrücke in längst vergangene Produktionsstätten und- techniken.<br />
Mit Bedauern habe ich festgestellt, dass in der Ausstellung nur Fotos gezeigt werden, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre, die Objekte, deren Herstellung dort dokumentiert wird, zu beschaffen und somit die Fotografien anschaulich zu ergänzen.
</p>
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		<title>Heckert und Theresienthal</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Auktionsgeschehen</category>
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		<description><![CDATA[	In der 66. Auktion des Plauener Auktionshauses Mehlis ist ein Glas zu entdecken, das eine Beziehung herstellt zwischen der Glasraffinerie Heckert und der Glasfabrik Theresienthal. Es handelt sich um einen Theresienthaler Pokal Form 1756, wie er in den Preislisten Theresienthal 1907, &#8220;Pokale und Porterschalen&#8221; Tafel V zu finden ist. Bemerkenswert ist das Dekor, mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In der 66. Auktion des Plauener Auktionshauses Mehlis ist ein Glas zu entdecken, das eine Beziehung herstellt zwischen der Glasraffinerie Heckert und der Glasfabrik Theresienthal. Es handelt sich um einen Theresienthaler Pokal Form 1756, wie er in den Preislisten Theresienthal 1907, &#8220;Pokale und Porterschalen&#8221; Tafel V zu finden ist. Bemerkenswert ist das Dekor, mit dem dieser Pokal versehen wurde, nämlich mit dem Jodphur Dekor der Firma Heckert. Vermutlich hat die Glasraffinerie Heckert also auch bei der Glasfabrik Theresienthal eingekauft, und zwar auch<strong> nach </strong>der Errichtung einer eigenen Glashütte im Jahr 1889. Ich bin schon gespannt, ob in dem angekündigten dritten Band von Stefania Zelasko, diesmal zur Firma Heckert, solch eine Beziehung zwischen Heckert und Theresienthal Erwähnung findet.<br />
Der Versuch Zelaskos, der in ihrem zweiten Band zur Josephinenhütte leider mehrfach stillschweigend unternommen wird, bei Formgleichheit oder -ähnlichkeit Gläser einseitig der Josephinenhütte zu- und damit anderen Glashütten und dabei mehrfach auch Theresienthal abzuschreiben, was auch zu dem Eindruck führen könnte, dass sämtliche Heckert-Gläser in Historismus und Jugendstil in der Josephinenhütte entstanden seien, wenn sie nicht aus Heckerts eigener Glashütte stammen (So existieren von dem Theresienthaler Römer 995 zahlreiche Exemplare mit der Signatur F.H&#8230;..; die Behauptung, diese Gläser wären in der Josephinenhütte entstanden, lässt sich ganz so einfach nicht aufrecht erhalten. Zumindest müsste man zunächst anhand von Dokumenten nachweisen, dass die Josephinenhütte formgleiche Gläser hergestellt hat) , erhält durch den Theresienthaler Pokal 1756 mit Heckertschem Jodphur Dekor nun einen Dämpfer.<br />
Zur Diskussion vergleiche auch meine Weblog-Einträge im Juli und August 2009.<br />
Leider ist der Pokal, der im Auktionshaus Mehlis angeboten wird (Auktion im Mai 2012, Lotnr.: 1987) am Fuß beschädigt und daher mit 180,&#8211; Euro viel zu hoch angesetzt.
</p>
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		<title>Einmal mehr wird  Hans Christiansen zur Verkaufsförderung eingesetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 04:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
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		<description><![CDATA[	Dass der Katalog zur Ausstellung &#8220;Ein Dokument Deutscher Kunst&#8221;, veröffentlicht in Darmstadt 1976, nicht frei von Fehlern ist, was die Zuschreibung von Gläsern an Hans Christiansen angeht, das sollte sich unter Glassammlern inzwischen herumgesprochen haben. Anbieter von Gläsern freuen sich aber mitunter darüber, diesen Katalog als vermeintlichen Beleg dafür heranziehen zu können, dass Hans Christiansen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass der Katalog zur Ausstellung &#8220;Ein Dokument Deutscher Kunst&#8221;, veröffentlicht in Darmstadt 1976, nicht frei von Fehlern ist, was die Zuschreibung von Gläsern an Hans Christiansen angeht, das sollte sich unter Glassammlern inzwischen herumgesprochen haben. Anbieter von Gläsern freuen sich aber mitunter darüber, diesen Katalog als vermeintlichen Beleg dafür heranziehen zu können, dass Hans Christiansen eben nicht nur die vier Gläsersätze, die in den Preislisten Theresienthal 1907 als ausdrücklich von &#8220;Prof. Christiansen&#8221; entworfen bezeichnet werden, zugeschrieben werden können. So werden die falschen Zuschreibungen in Band 4, Seite 49, Nr. 113 und 114 wohl auch in Zukunft dort gerne gesehen, wo man sich Verkaufsförderung aufgrund des Namens Hans Christiansen erhofft, sei es bei Designfans in München oder anderswo. Dass es sich bei dem Glas unter der Nummer 113 um einen schlichten Römer 1496, bei der nicht abgebildeten Nummer 114 vermutlich um einen Römer mit der Glasverzierung Liane handelt, die beide eben nicht von Hans Christiansen entworfen wurden, wird dabei geflissentlich ignoriert.<br />
Aktuelles Beispiel sind wieder einmal völlig überteuerte Angebote im großen Internetauktionshaus. Ich habe versucht, die Gläser anhand der Fotos und Maßangaben zu identifizieren:<br />
<a href="http://www.ebay.de/itm/Stengelglas-Likor-Jugendstil-Darmstadt-Hans-Christiansen-1906-2981-/330716866930?pt=Design_Stil&#038;hash=item4d0042e972">vielleicht Madeiraglas 1496<br />
</a><a href="http://www.ebay.de/itm/Stengelglas-Sudwein-Jugendstil-Darmstadt-Hans-Christiansen-1906-2982-/330716866985?pt=Design_Stil&#038;hash=item4d0042e9a9">vermutlich Bordeauxglas 1496</a><br />
<a href="http://www.ebay.de/itm/Stengelglas-Cognac-Jugendstil-Darmstadt-Hans-Christiansen-1906-2980-/251039825375?pt=Design_Stil&#038;hash=item3a7323bddf">Likörglas 1496</a><br />
Der Anbieter fordert mehr als das dreifache des üblichen Marktpreises und ich warte mit Spannung, ob es wirklich einen Dummen geben wird, der hier zugreift.
</p>
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		<title>Bingen statt Gugeln</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Angeregt durch einen Bericht in der Aktuellen Stunde des WDR Fernsehens habe ich die Suchplattform Bing ausprobiert. Im Wesentlichen liefert diese Plattform die gleichen Ergebnisse wie die Marktführerin, im Detail sind die Ergebnisse aber doch unterschiedlich. So habe ich zwei Händler antiker Gläser entdeckt, die sich partout nicht gugeln ließen, warum auch immer. Also werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Angeregt durch einen Bericht in der Aktuellen Stunde des WDR Fernsehens habe ich die Suchplattform Bing ausprobiert. Im Wesentlichen liefert diese Plattform die gleichen Ergebnisse wie die Marktführerin, im Detail sind die Ergebnisse aber doch unterschiedlich. So habe ich zwei Händler antiker Gläser entdeckt, die sich partout nicht gugeln ließen, warum auch immer. Also werde ich zukünftig viel mehr bingen und weniger gugeln.
</p>
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		<title>Selbstbedienung ohne Erlaubnis</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Immer wieder muss ich erleben, dass Anbieter bei Internetauktionen gerne Bilder von meiner Website verwenden, und zwar ohne nachzufragen und ohne Erlaubnis meinerseits. Jüngster Fall Glasschale, angeblich Bruno Mauder. Das dritte Foto mit den zwei violetten Gefäßen wurde von meiner Website kopiert. Der Anbieter skin*diver antwortet auf meine diesbezüglichen Anfragen nicht, scheint es momentan darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Immer wieder muss ich erleben, dass Anbieter bei Internetauktionen gerne Bilder von meiner Website verwenden, und zwar ohne nachzufragen und ohne Erlaubnis meinerseits. Jüngster Fall <a href="http://www.ebay.de/itm/330701946807">Glasschale, angeblich Bruno Mauder</a>. Das dritte Foto mit den zwei violetten Gefäßen wurde von meiner Website kopiert. Der Anbieter skin*diver antwortet auf meine diesbezüglichen Anfragen nicht, scheint es momentan darauf ankommen lassen zu wollen, dass ich den Fall auf sich beruhen lasse. Ob er da richtig liegt?
</p>
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		<title>Gute Erfahrungen - Schlechte Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 07:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Mit der Firma Electro Sievers aus Rheine habe ich Anfang März 2012 sehr gute Erfahrungen gemacht, als unsere Waschmaschine ihren Dienst nach 10 Jahren aufgab. Innerhalb von drei Stunden wurde uns eine neue Waschmaschine zu einem unschlagbar günstigen Preis geliefert. Andere Anbieter vor Ort riefen 170,&#8211; Euro mehr auf und veranschlagten Lieferzeiten von mindestens zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit der Firma Electro Sievers aus Rheine habe ich Anfang März 2012 sehr gute Erfahrungen gemacht, als unsere Waschmaschine ihren Dienst nach 10 Jahren aufgab. Innerhalb von drei Stunden wurde uns eine neue Waschmaschine zu einem unschlagbar günstigen Preis geliefert. Andere Anbieter vor Ort riefen 170,&#8211; Euro mehr auf und veranschlagten Lieferzeiten von mindestens zwei Werktagen. Mein Fazit: Wären alle Geschäfte vor Ort so freundlich, kompetent und günstig wie Electro Sievers, ich würde kaum noch im Internet einkaufen.</p>
	<p>Mit der Firma Varelmann in Rheine - Mesum habe ich im  Januar 2012 sehr schlechte Erfahrungen gemacht, als Handwerker dieser Firma in dem von uns gemieteten Haus eine neue Eingangstür eingebaut haben. Welcher Art diese Erfahrungen sind, darüber informiere ich gerne auf Nachfrage. Mein Fazit: Wären alle Handwerker so, würde ich nur noch in Baumärkten einkaufen und selber werkeln.
</p>
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		<title>Sage mir wo die Gläser sind,</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
	<category>Auktionsgeschehen</category>
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		<description><![CDATA[	wo sind sie geblieben, die Gläser, die Hans Christiansen für Theresienthal entworfen hat? Nur selten noch erscheinen sie in Auktionshäusern oder bei einschlägigen Händlern. Dabei wären es gerade diese Gläser, um die ich meine Sammlung gerne noch ergänzen würde. Neulich gab es auf Ebay in dieser Hinsicht ein Schnäppchen zu machen, tauchte doch unerwartet ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>wo sind sie geblieben, die Gläser, die Hans Christiansen für Theresienthal entworfen hat? Nur selten noch erscheinen sie in Auktionshäusern oder bei einschlägigen Händlern. Dabei wären es gerade diese Gläser, um die ich meine Sammlung gerne noch ergänzen würde. Neulich gab es auf Ebay in dieser Hinsicht ein Schnäppchen zu machen, tauchte doch unerwartet ein Pärchen Weingläser aus dem Christiansen-Satz mit den gravierten Wellen in der seltenen Variante &#8220;pistache auf crystall&#8221; auf. Der für dieses Paar gezahlte Preis war sensationell niedrig. Das aber sind Gelegenheiten, die auch bei Ebay sehr selten sind. Eine Sektschale aus diesem Satz wird in der dritten Aprilwoche im Auktionshaus von Zezschwitz zur Versteigerung gebracht, daneben auch einige Gläser aus dem Satz mit den goldenen Rosen, die ich allerdings nicht so attraktiv finde und bei denen ich daher bisher immer Abstinenz geübt habe. So trauere ich immer noch den Gläsern nach, die ich vor beinahe einem Jahr in Köln ersteigert hatte, und die dann im Paketzentrum Köln spurlos verschwunden sind. Wertvolles Kulturgut entweder zerstört oder aber gestohlen?? Sage mir doch jemand, wo diese Gläser geblieben sind!
</p>
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		<title>Erstaunlicher Preis für eine Reproduktion</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 06:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Theresienthal@ebay</category>
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		<description><![CDATA[	Die Glashütte von Poschinger zu Frauenau reproduziert seit Jahren Gläser, mit denen Peter Behrens laut aktuellem Katalog der Glashütte 1899 an der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast teilnahm. Andere Quellen sagen, der Entwurf stamme aus dem Jahr 1901. Wie auch immer:  Damit diese Gläser sich von den alten Originalen unterscheiden, werden sie signiert und nummeriert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Glashütte von Poschinger zu Frauenau reproduziert seit Jahren Gläser, mit denen Peter Behrens laut aktuellem Katalog der Glashütte 1899 an der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast teilnahm. Andere Quellen sagen, der Entwurf stamme aus dem Jahr 1901. Wie auch immer:  Damit diese Gläser sich von den alten Originalen unterscheiden, werden sie signiert und nummeriert. So tragen die Reproduktionen u.a. das Signet der Poschinger-Hütte in Frauenau, eine Hütte, in der die Originale eben <strong>nicht</strong> hergestellt wurden. In der Glashütte kann man solche reproduzierten Gläser für rund 150,&#8211; Euro erwerben, was sicherlich kein zu hoher Preis für ein handwerklich hergestelltes Glas dieser Qualität ist.<br />
Nun gibt es aber genug Menschen, die sich hier nicht so genau auskennen, wie folgende Auktion eines dieser <a href="http://www.ebay.de/itm/230744137753?ssPageName=STRK:MEDWX:IT&#038;_trksid=p3984.m1435.l2649">Behrens-Gläser</a> zeigt. Für 413,&#8211; Euro wurde solch ein Glas zugeschlagen. Da hätte der offenbar ahnungslose Bieter gleich zwei Gläser im Glasverkauf in Frauenau erwerben können und sogar noch das Geld für Übernachtung und Frühstück übriggehabt. Der Preis von 413,&#8211; Euro übrigens zeigt, dass es sich nicht um ein altes Original handelt, denn dann hätten die Kenner den Preis sicher deutlich höher getrieben.<br />
 Den Anbieter des Glases wird es freuen, denn wie heißt es: Im Einkauf liegt der Gewinn. Es war meiner Beobachtung nach nicht das erste Mal!
</p>
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		<title>Rätsel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Auktionsgeschehen</category>
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		<description><![CDATA[	Folgender Text entstammt einer Auktion, die ich vor kurzem gewonnen habe. Die Frage: Wie viele intakte Gläser enthält das Konvolut?
&#8220;&#8230;&#8230; mit vier passenden Gläsern, 1 Glas am Rand gechipt, 1 Glas beschädigt und unfachmännisch geklebt, hochfeines, dünnwandiges Glas mit aufgesetzten floralen Verzierungen und Nuppen mit Hochemaillemalerei. Rand gebördelt. Eine sehr feine filigrane und künstlerisch hochwertige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Folgender Text entstammt einer Auktion, die ich vor kurzem gewonnen habe. Die Frage: Wie viele intakte Gläser enthält das Konvolut?<br />
<em>&#8220;&#8230;&#8230; mit vier passenden Gläsern, 1 Glas am Rand gechipt, 1 Glas beschädigt und unfachmännisch geklebt, hochfeines, dünnwandiges Glas mit aufgesetzten floralen Verzierungen und Nuppen mit Hochemaillemalerei. Rand gebördelt. Eine sehr feine filigrane und künstlerisch hochwertige Arbeit wie sie nur sehr selten zu finden ist&#8230;&#8230;.&#8221;</em></p>
	<p>Erwartet habe ich zwei intakte Gläser, tatsächlich war aber nur ein Glas intakt. Immerhin, das Auktionshaus zeigte sich einsichtig und hat mir eine Erstattung eines Teiles des Preises angeboten.
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Katalog der Theresienthaler-Cristallglasfabriks-Niederlage Eduard Rau</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 07:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Buse</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[	Die Theresienthaler Cristallglasfabrik-Niederlage von Eduard Rau in München wurde am 1. September 1879 eröffnet. In der Kaufingerstraße 9 wurden sämtliche Erzeugnisse der Glasfabrik Theresienthal in einer permanenten Ausstellung dem interessierten Publikum präsentiert.
Leider ist es noch nicht gelungen, ein vollständig erhaltenes Exemplar der illustrierten Kataloge dieses Glasgeschäfts wiederzuentdecken. Im Handel und auf Auktionen tauchen aber immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Theresienthaler Cristallglasfabrik-Niederlage von Eduard Rau in München wurde am 1. September 1879 eröffnet. In der Kaufingerstraße 9 wurden sämtliche Erzeugnisse der Glasfabrik Theresienthal in einer permanenten Ausstellung dem interessierten Publikum präsentiert.<br />
Leider ist es noch nicht gelungen, ein vollständig erhaltenes Exemplar der illustrierten Kataloge dieses Glasgeschäfts wiederzuentdecken. Im Handel und auf Auktionen tauchen aber immer wieder einmal Repräsentationskassetten mit unterschiedlichen Gläsern auf, die den Namen dieser Niederlage tragen, die im Zentrum der Hauptstadt errichtet und zunächst von Eduard Rau senior (geb. am 16. März 1842 zu Aeschbach am Bodensee) geleitet wurde. Den Titel eines Hoflieferanten erhielt er am 01. März 1899, was zu bemerken im Hinblick auf die Datierung der Repräsentationskassetten wichtig ist.<br />
Für die Theresienthaler Cristallglas-Fabriks-Niederlage von Eduard Rau wurden &#8220;illustrierte Preisbücher&#8221; veröffentlicht. Ein Deckblatt eines eindeutig dem Historismus zuzuordnenden Katalogs konnte ich vor einigen Jahren erwerben, jüngst erhielt ich die Kopie eines Titelblatts eines Kataloges aus der Zeit, in der die Firma vom zweiten Sohn Karl übernommen worden war. Dieses Deckblatt ist mit Jugendstilornamenten verziert, die wenigen beigefügten Seiten zeigen im wesentlichen Jugendstilentwürfe von Ludwig Hohlwein. Es bleibt also Aufgabe, Exemplare der mindestens zwei Auflagen des Katalogs der Theresienthaler Cristallglasfabrik-Niederlage von Eduard Rau wiederzuentdecken, deren Veröffentlichung sicher eine willkommende Ergänzung zu den bekannten Preislisten der Glasfabrik Theresienthal aus Historismus und Jugendstil wäre.
</p>
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